Soziale Interaktion

In letzter Zeit mal wieder festgestellt: Soziale Interaktion kann Awesome sein.

Ich war letztes WE auf der Maker Fair in Twente, Dienstag kochen, gestern Freunde in Düsseldorf besuchen. Auch regelmäßig bin ich in meinem geliebten Hackerspace der Warpzone wo sich auch immer wieder viele tolle Gespräche entwickeln.

In den Gesprächen mit den Freunden haben mir besonders schön haben mir die persönlicheren Themen gefallen, aber auch andere nerdige Themen kamen nicht zu kurz. Kochen oder Backen(Brownies!) sowie Essen macht so etwas ja immer noch schöner. Ungefähr so kam ich mir vor als mir die Ohren beschwichtigend gekrault wurden nachdem man einen Witz auf meine Kosten machte und ich eher etwas mehr nach no aussehen wollte ;P Alles in allem gibt es von mir für alle Beteiligten nur ein dickes *hug*. Ich fühle mich wirklich geehrt so viele gute Freunde zu haben und hoffe ich kann möglichst viel Zeit mit ihnen verbringen. Den ohne sie wäre die Zeit manchmal wirklich mies, also: Danke!

Stimmung Meh und Madsen

Ich werde es vermutlich nie schaffen Frauen zu verstehen aber gerade fällt es mir mal wieder extrem schwer. Ich verstehe einfach nicht was „Frau“ mir sagen oder nicht sagen will. Ich bin etwas ratlos regelrecht verzweifelt. Die Situation ist folgende, da gibt es Person X. Ich würde sagen wir verstehen uns auf Freundschaftlicher Ebene ganz gut. Manchmal habe ich das Gefühl ich bekomme positive Signale und dann kommt wieder etwas wo ich mir wie vor den Kopf gestoßen vorkomme. Aber vielleicht missinterpretiere ich auch die eine oder die andere Sorte von Signalen und am Ende ist alles sowieso ganz anders? So auf die rein Freundschaftliche Ebene beschränkt zum Beispiel? Da ich da gerade wieder an eine kürzliche Begebenheit denken musste, bei der ich mich vor den Kopf gestoßen fühlte, spielen die Gefühle gerade wieder Achterbahn und die Stimmung ist mehr so Meh. Wenigstens wird das ganze passend und leicht melancholisch von „Alles von Madsen auf Tape.tv“ unterlegt.

Doof ist das ganze insbesondere deswegen weil das Wochenende eigentlich ziemlich lustig war. Samstag war ich auf zwei Geburtstags Nachfeiern und  konnte mich an gutem Essen bedienen, habe aber auch mindestens einen Kuchen zu jedem Beigesteuert(einmal Apfelkuchen mit Streuseln[Rührteig] und einmal Krümmelkuchen: Pflaume). Außerdem war mal wieder Kopfhörer Party, diesmal im Rahmen von „1 Aa – Münster im Fluss“. Diesmal war Antene Münster für das Programm verantwortlich und obwohl es dieses mal 3 Kanäle („Tanz Musik“, DJ/Techno, Antenne Münster) gab war die Musik größtenteils echt schlecht. Selbst wenn gute Songs gespielt wurden waren die oft nicht tanzbar und es kam ständig zu riesigen Stilbrüchen. Der einzige, der diesbezüglich gut war, war der Techno Kanal, das ist nur leider nicht mein Musikgeschmack so das tanzen dazu auch eher flach fiel.  Nicht überraschend das ich auf Geburtstag Nummer Zwei erneut auftauchte.

Der heute Tag wurde dann mit Gammeln und Smartphone  aussuchen sowie Filme gucken verbracht. Oh und mit Wählen, der Schlossplatz hat verdient gewonnen. Eigentlich war noch vorgesehen am Fan Film Remake von Star Wars teilzunehmen, R. organisiert das alles, da gab es aber doch noch zu viele offene fragen so das die Drehaufnahmen verschoben werden müssen. Soviel Stress obwohl wir nur einen 15sec Ausschnitt haben. Ich werde übrigens C-3PO darstellen, ich brauch unbedingt noch Rettungsfolie und werde selbst damit vermutlich scheiße aussehen. Wayne!

T. hätte sicher auch mitgemacht, da er sich aber gerade mal wieder in Amerika herumtreibt ist ihm das nicht möglich. Aber er hat sein altes Blog reaktiviert und wie es scheint ist seine Stimmung gerade ähnlich gut wie meine, deswegen schönen Grüß und alles Gute über den Teich 🙂 Irgendwie lösen wir unsere Problem schon noch, im Zweifel Stumpf Lächeln und Winken..

So sollte ein Wochenende sein!

Wenn das mal nicht ein super Wochenende war. Es geht um das erste September Wochenende, auch wenn es danach noch eins mehr gab. Der Herr M. war mal wieder aus Berlin in unsere Provinz Hauptstadt gekommen. Also haben wir erst mal Mittags bei grandiosem Wetter Apfelkuchen gebacken bevor wir alles zum Grillen vorbereiten haben, diesmal vor dem Haus und nicht im Hintergarten. Deswegen kann ich nun bestätigen: es ist extrem dekadent im Vorgarten zu sitzen und zu Grillen, während, dank Baustelle auf der normalen Strecke, alle 20min der Bus vorbei fährt. Die lustigste Situation war, als ca.  gegen 8 einer der Busfahrer, die laut unserer Rechnung schon einmal ans uns vorbei gefahren sind, direkt neben uns einen Stop machte um kurz mit uns zu Plauschen. Der Blick der vielleicht 10 Leute im Bus war zu geil, wir haben es aber auch herausgefordert indem wir die ganze Zeit Konsequent jedem vorbei Fahrenden Bus gewinkt haben 🙂 Das Grillen an sich war also sehr lustig, obwohl es zuerst einer Kokerei ähnelte so schönen schwarzen Rauch haben wir produziert. M und ich haben Vegetarische Burger gemacht, im Grunde wie normale nur mit Tofu statt Hack, das ging echt gut und war super lecker. Dazu gab es gemischten Salat und viel anderes. So saßen wir dann in stetig wachsender Runde gut gelaunt draußen und genossen das Wetter. Wir konnten sogar der Nachbarin, die beim Ausziehen war, noch zeitweise eine Gitarre abschwätzen die dann natürlich auch direkt zum Einsatz gekommen ist. So oft wie wir die Dame nach ihrer letzten  Tour aber noch getroffen haben, das letzte mal auf dem Weg zum Billard an der große kreuzung Hammer Straße, hätten wir die Gitarre auch ruhig noch länger behalten können!

Nach Einbruch der Nacht als endlich auch die letzten Popstars den Weg zu uns gefunden hatten sind wir dann weitergezogen, Billard spielen. Es galt die Poolhall auszutesten. Gespielt wurde in wechselnden Teams an zwei kleinen Tischen jeweils 2 vs 2, sehr cool! Es hat sich auch mal wieder gezeigt das Herr B und P nicht mehr so gut sind wenn man ihr „Dream Team“ aufteilt 😛 Nächstes mal nutzen wir auch aus das man an so einer „dj station“ oder wie sich das nennt, selbst die Musik zusammenstellen kann. Diesmal ist uns das leider erst beim Rausgehen aufgefallen aber eine coole Idee! Weitergezogen ins Plan B sind wir dann auch nur noch in reduzierter Besetzung, aber als ich mich dann um halb 3 Richtung Bett aufgemacht habe war ich auch Glücklich wenigstens noch etwas Schlaf zu kriegen.

Den die Bezirksliga im Judo sollte um 9.15 mit Matten Aufbau losgehen, weswegen ich den den Wecker grummelnd auf 8.30 gestellt hatte. Ich war auch fast pünktlich da, aber konnte die Halle nicht finden! Dafür stelle ich fest das die Matten schon aufgebaut waren, als ich die Halle, mit Hilfe, dann endlich gefunden hatte. Meinen ersten Kampf habe ich verloren, den zweiten kampflos gewonnen. Als Mannschaft haben wir leider auch beide Runden verloren, wenn auch beide Knapp. Ich war vor meinen Kämpfen irrsinnig aufgeregt, das dürfte ebenso wie das knappe Frühstück und der wenige Schlaf nicht zu meiner Leistung beigetragen haben. Die erste Hälfte des restlichen Tages habe ich deswegen auch mit Schlafen verbracht.

Ab 6 war aber Wilsberg Promi Kellnern mit T+R sowie A+B angesagt. Bei strahlendem Sonnenschein  mit guten Freunden Quatschen, sich mit Kühlen Getränken und Süßkram vollstopfen und das ganze mit der Aufführung eines Wilsberg Krimis abschließen war schon grandios. Wobei sich auch mal wieder gezeigt hat das „Overbeck“ einer der wenigen beim Promi Kellnern ist der das ganze halbwegs Verstanden hat und deswegen auch guten Service Liefert. Aber den hab ich seit dem letzten Promi Kellnern, als er sich trotz des Wetters noch neben uns den Film reingezogen hat, ja eh ins Herz geschlossen, obwohl er immer die Undankbare Rolle in den Filmen hat. Einfach wirklich Sympathisch der Mensch der in Wirklichkeit übrigens Roland Jankowsky heißt wie die Wikipedia mir verraten hat.

Tapeten, AKWs und Kuchen

Heute morgen wurde mir das erste mal zu meinem Geburtstag gratuliert. Davon war ich dann auch erstmal etwas überrascht, immerhin hab ich erst später. Aber offensichtlich hatte mein O. das ganze Falsch eingetragen, bzw. doppelt für Sonntag steh ich wohl auch im Kalender aber so weit hatte O. nicht geguckt. Aber nun ja Glückwünsche, ein langes Leben und ähnliches kann man ja durchaus immer brauchen, also warum nicht. Morgen und Übermorgen steht dann noch das entfernen der Tapete in V. Wohnung an. Hoffentlich wird das nicht zu anstrengend. Leider ist die Wohnung noch nicht ganz leer geräumt, auch wenn schon viel raus geschafft oder entsorgt wurde. Nach etwas Google-suche bin ich aber sehr kritisch was M. Vorschlag angeht das ganze mithilfe von Kleister zu machen, ich denk ich halt mich da doch eher an Wasser und Kleister.

Ansonsten verfolge ich gerade mit großem Interesse was in Japan passiert. Es scheint ja durchaus möglich zu sein das daraus ein neues Tschernobyl entsteht, nur das ich diesmal groß genug bin das ganze zu verfolgen. Wirklich erschreckend wie da auf einmal alle ganz entsetzt sind das der scheiß wirklich gefährlich ist, als hätten wir das nicht schon vorher gewusst. Das Moratorium ist ja auch nur ein Wahlkampf-taktisches Manöver und mehr als nur ein schlechter Witz. Aber vielleicht fängt jetzt wirklich ein Umdenken bei den Leuten (zu mindestens in Deutschland) an so das wir dem Atomausstieg hoffentlich etwas näher kommen. Es ist nur sehr traurig zu sehen das so viele Japaner leiden mussten bevor das Thema hier wieder ernsthaft diskutiert wird, mit Vor- und Nachteilen. Aber bei den Japanern wurden ja anscheinend auch Bericht gefälscht, Falschaussagen getroffen und Wissen über Sicherheitslücken ignoriert. Ich kann mir nicht vorstellen das es hier so ganz anders ist, gerade nach unserer schönen Atomlaufzeitverlängerung die auch mal eben über die Hintertür kam.

Bald steht ansonsten wie schon angedeutet Kuchen an, mal sehen wie viele da vorbei kommen. Morgen wird erst mal eingeladen :o) Wobei das noch nicht die „richtige“ große Party werden soll, die kommt nochmal zu einer anderen Gelegenheit. Wer das hier ließt und zufällig in der Gegend sein sollte ist herzlich eingeladen, eine Voranmeldung wäre aber schön damit mir nicht der Kuchen ausgeht 😀 Der will ja auch noch gemacht werden. Ich geh erst mal von 2 aus, aber nach den Einladungen kann ich da sicher mehr zu sagen ^^

Rest in Peace V.

Nun ist es also vorbei, und soviel mehr auch.

V. ist am selben Tag an dem wir ihn Besucht haben gestorben. Sogar nur ungefähr eine Stunde nachdem wir gefahren sind. Natürlich war alleine der Weg pures Chaos und deutlich Stressiger als ich dachte, aber im Endeffekt lief es trotzdem auch deutlich anders ab. Als wir um 3 oder 4 endlich ankamen merkte man das er deutlich kranker war als ich dachte, er konnte kaum noch die Arme heben. Etwas später wurden wir dann in aller härte vom Arzt über seinen Gesundheitszustand aufgeklärt. Einerseits war ich überhaupt nicht überrascht, anderseits war beißender Sarkasmus meine Reaktion darauf das es so schnell geht. Vor dem Besuch hatte ich nicht mal gedacht das es ihm vielleicht jetzt schon so schlecht gehen könnte. Erstaunlicherweise haben wir es wirklich noch geschafft zwei Vollmachten und eine Patientenverfügung auszufüllen. Wir waren bis ca. 8 Uhr bei ihm und haben ihm auch bei seinem Abendessen geholfen da er es alleine nicht mehr konnte, es gab Pudding sein Lieblingsessen. Zwischendurch hatte er einen Anfall, der Arzt dachte schon er läge (schon) ihm CO2-Koma allerdings ist er daraus dann nochmal, wenn auch nicht ganz, erwacht. Deswegen haben wir mit dem schlimmsten gerechnet und hatten uns vorgenommen direkt am nächsten Tag nochmal zu kommen. Wir haben aber auch die Chance genutzt uns zu verabschieden. Mir ist das etwas leichter gefallen als S. da sie nicht wirklich wusste was sie sagen wollte. Vielleicht wollte sie aber auch einfach nicht wahrhaben das er jetzt (bald) sterben würde. Ich bin ihr aber sehr dankbar das sie so darauf bestanden hat das wir trotz aller Probleme auf dem Hinweg auf jeden Fall fahren, sonst hätten auch wir ihn wohl nicht mehr lebend gesehen.

Auf dem Rückweg, nach ungefähr der Hälfte der Strecke wurden wir dann darüber Informiert das er kurz zuvor verstorben war. Der Rückweg wurde deswegen sehr Tränenreich. Keineswegs eine angenehme Situation so zu fahren aber es ging gut. Zuhause gab es dann erstmal etwas zu Essen und ein bisschen Gruppen-Therapie. Was folge war viel Bürokratie, viele Entscheidungen, Briefe, Stress und Schmerz. Die Beerdigung war Freitag, wir haben ihn relativ kurzfristig vorher nochmal im Leichenschauhaus besucht um nochmal Abschied zu nehmen.  Die Beerdigung war deutlich voller als ich erwartet hätte. Es war auch sehr viel Familie da, das konnte ich dann auch nutzen um mich etwas mit der Familie zu vernetzen. Aber V. war schon immer ein sozialer Mensch, gerade was Familie angeht, so das ihm das sicher gefallen hätte, obwohl es gerade am Ende leider auch Streit gab.

Nach der Beerdigung war es natürlich noch lange nicht vorbei, außerdem standen parallel Klausuren an und wir hatten eine 6 Wochen Frist, nehmen wir an oder nicht? Diese Entscheidung war natürlich  wieder mit viel Arbeit verbunden. Wie viel Papier und sonstiges sich im Leben nur einer einzigen Person ansammeln kann ist schon beachtlich. Aber am Freitag der vergangen Woche, der letzte mögliche Termin, haben wir uns dann dagegen Entschieden. Es war für uns einfach Finanziell nicht tragbar, was wir natürlich alles dem Haus zu „verdanken“ haben. Aber manche Sachen ändern sich halt auch im Tod nicht. Vielleicht bittet der Vermieter uns noch seine Wohnung zu räumen, das würde bedeuten das wir nochmal ran müssen. Aber das ist etwas wozu ich durchaus bereit bin. Zum einen ist es etwas was ich Fremden Leuten nicht zumuten will, zum anderen war ich da nun so oft das ich mich auch gut genug auskenne und außerdem kann man viel von seinem Zeug vielleicht noch verschenken. Ich dachte da an die Draußen. Wertsachen hatte er im Grunde nicht, aber Leute die aus der Obdachlosigkeit kommen haben da denke ich ganz andere Bedürfnisse als andere Menschen. Im Grunde bin ich aber erstmal nur Froh dass das ganze jetzt seit der Ausschlagung für mich Organisatorisch gelaufen ist. Ich muss nichts mehr entscheiden, nichts mehr regeln und wenn jemand etwas von mir will kann ich sagen: mir egal, ich hab genug getan. Das ganze wird mir denke ich helfen das ganze Emotional etwas besser zu Verarbeiten, bis jetzt bin ich mir nicht so sicher in wie weit das ganze schon bei mir abgeschlossen ist. Spätestens nach dem 6 Wochen Amt am Sonntag.

Persönlich mach ich gerade Gesundheitlich und Emotional eine kleine abfolge von Hoch&Tiefs mit. Vorletzte Woche war ich seit Samstag Abend komplett Krank, inklusive Fieber, Kopf&Gliederschmerzen, zu sitzender Nase und was sonst noch alles dazu gehört. Dann folgte eine Woche mit wenig Schlaf, Ziv-Schulungen und einer wechselhaften Laune. Diese Woche scheint es mir hat mich die Krankheit wieder erwischt, zu mindestens hatte ich Kopfschmerzen und meine Nase ist mehr als zu, vermutlich die Nasennebenhöhlen ebenso, aber kein Fieber und Arbeiten war ich auch mal.

Über mein sonstiges emotionales & Seelen-leben lasse ich mich bei anderer Gelegenheit nochmal aus, aber dies musste auch hier mal gesagt werden, das spuckte mir schon zu lange im Kopf rum. Die erste Idee hatte ich schon an dem Samstag, nun ist doch eher ein Geschichte der Ereignisse als ein Nachruf geworden, aber vielleicht kommt der ja auch noch.

Danken möchte ich an dieser Stelle allen die mich in der Vergangenheit und hoffentlich auch in der Zukunft aufgebaut haben, die sich mit mir Unterhalten, mit mir geweint, mit mir gelacht oder anderes mit mir unternommen haben und Teil meines Lebens sind. Vielen Danke Dafür, es bedeutet mir sehr viel das es euch gibt und das ihr für mich da seid wenn ich euch Brauche.

Was War, Was Ist, Was Wird

Was War

Sonntag haben mich relativ überraschend N&P mit Kuchen besucht und auch D gesellte sich zu uns. Das ganze war ein echt nettes zusammen sein und hat mir echt viel Freude bereitet. Anschließend war ich für Raid eingeplant, wozu ich aber leider etwas zu spät war das war aber auch nicht weiter tragisch.Dafür ist mir entweder der Kuchen oder etwas anderes an dem Tag gar nicht gut bekommen jedenfalls ging das Grummeln im Bauch dann irgendwann los und ih hatte zum teil das Gefühl das ich Kotzen musste, hab es dann aber zum Glück doch nicht. Dafür hat mich das Grummeln bis morgens um 4 Wach gehalten. Auch Montag ging es mir so schlecht das ich auf Arbeit verzichtet habe und mich überwiegend von Haferschleim ernährt habe. In den darauf Folgenden Tagen wurde es immer etwas besser. Zwischendurch hatte ich am Mittwoch dann nochmal leichte Kopfschmerzen die hielten aber zum Glück nicht lange an. Die Arbeit war recht unspannend, außer den Doktorand(inn)en ist auch kaum jemand da, und die würden vermutlich auch lieber anderes machen als jetzt zu Arbeiten. Trotz besserer Vorsätze habe ich es natürlich auch nicht in die Bibliothek oder nur so zum lernen geschafft.

Was Ist

Ich bin ohne besonderen Grund sehr lange Wach geblieben, irgendwie war ich in der passenden Stimmung. Bin aber trotzdem wütend auf mich gewesen eben weil ich so lange Wach war ohne etwas „sinnvolles“ zu tun. Geweckt wurde ich dann vom Telefon nach doch ausreichend Schlaf. Dadurch habe ich erfahren das V. von der Reha wieder dort vor Ort) ins Krankenhaus gekommen ist weil es ihm so schlecht ging und er Probleme mit der Atmung hat. Zudem stelle ich feste das ich mir nun nach der überstanden Magen-Darm Verstimmung eine kleine Erkältung/Grippe/Whatever eingefangen habe, das was in Taschentuch landete war zu mindestens ziemlich viel und ziemlich Gelb. Außerdem hatte ich den ganzen Tag Rückenschmerzen, mein doch recht teurer Schreibtischstuhl ist nämlich mal wieder Kaputt so das ich mich nicht Anlehnen kann. Die Alternative der Küchenstuhl steht zwar auch bereit ist aber leider zu klein für meinen Schreibtisch der doch relativ hoch ist. Deswegen habe ich den Tag heute größtenteils mit Telefonieren, Im-Bett-liegen, Auf-dem-Boden-liegen oder ähnlichem verbracht, Hauptsache es tat möglichst nicht weh. Dabei hab ich dann den dritten Laura Gotthard Krimi durchgelesen, die Reihe gefällt mir gut. Erträglicher wurde es dann nach dem erstem Bad dieses Jahr(<insert stupid dwarfen jokes here>). Für etwas Abwechselung sorgte dann das Aufräumen der Küche sowie das Essen zubereiten. Nun sitzt ich heute doch noch mal vor dem PC und überlege was morgen folgt.

Was Wird

  • Ab ~7.30 Aufstehen,Duschen, Frühstücken, zur Arbeit fahren und dort eine Patientenverfügung, Vollmacht und die Wegbeschreibung ausdrucken, weiterfahren das Auto Abholen mit den anderen treffen.
  • ~10.00 Abfahrt Richtung  Krankenhaus, das liegt in einem nördlichen Zipfel von Hessen, also wird die Fahrt 2-3h dauern wenn nichts dazwischen kommt.
  • ~13.00 – xx.xx Krankenhaus, Stress, Chaos, viel Leid, keine Lust
  • Abends/Nachts Rückfahrt.
  • Dazu den ganzen Tag:

Je nachdem: Rückenschmerzen, Erkältung, Resten von Magen-whatever-Verstimmung abhängig davon was man zu essen kriegt, „Freude“ darüber wieder nichts für die Uni zu tun, Wahlweise ein Gefühl von Hilflosigkeit, Angst, Resignation oder ähnlichem gewürzt mit Übermüdung

Man sieht also ich gehe davon aus das es ein eher schlechter Tag wird. Ich gehe zwar davon aus das V. sich, sofern er in der Lage ist, freuen wird uns zu sehen aber er war auch nie eine Person mit  der man, oft auch insbesondere ich, einfach klar gekommen ist. Man kann also sagen meine Gefühle sind doch recht widersprüchlich was das ganze angeht. Momentan fühle ich mich aber eher schlecht.

Feelings, wait what?

Gefühle sind auch der passende Einstieg ins nächste Thema, den meine Gefühle machen wieder mal was sie wollen und ich weiß mal wieder nicht was ich davon halten soll. Irgendwie stecke ich da seit längerem fest weil ich weder weiß was ich will, noch genau deuten kann was gewisse andere von mir wollen oder nicht wollen. Mal sehen wie sich das ganze weiter entwickelt. In diesem Zusammenhang habe ich aber in einem sehr interessanten und durchaus auch amüsanten Gespräch mit S. auch J. genannt festgestellt dass das weibliche Geschlecht durchaus sehr manipulativ seien kann, alleine durch den Einsatz von einer gewissen Stimmlage/-höhe, dem berühmt berüchtigten Blick oder auch nur etwas Mimik&Gestik. Ich bin mir aber nicht sicher ob ich mich der These anschließen kann das dies unbewusst eingesetzt wird wenn Frau etwas will oder ob es bewusst geschehen muss. Diesem dann zu widerstehen ist dann auch keineswegs einfach, aber trotzdem manchmal erforderlich. Das große Problem ist aber nun, wenn man schon so mit Signalen konfrontiert sind, wie sind sie zu deuten? Will sie einfach nur das wovon sie spricht oder steckt doch mehr dahinter? Ich muss gestehen ich habe keinen blassen Schimmer, Frauen sind mir größtenteils immer noch ein Rätsel und das fuchst mich durchaus. Dafür habe ich noch den Philosophischen Ansatz, wenn Frauen Männern nämlich kein Rätsel wären, wären sie langweilig und das wollen wir ja auch nicht.

Das Letzte

  • Ich hab mir vorgenommen mich mal endlich bei denen hier zu melden wegen meines ständigen Prokrastinierens(ich hasse Leute die unnötigerweise mit Fachwörtern um sich werfen aber hier klingt es so cool) was ich bis jetzt erfolgreich Prokrastiniert habe aber die Klausuren rücken immer näher!
  • Das hier ist der passende zum um mit dem Prokrastinieren endlich mal aufzuhören SDP – Anfangen anzufangen
  • Chromeo – Hot Mess gefällt mir gerade sehr gut, nicht nur weil das Video sehr lustig ist sondern auch weil ich ein Fan von Elly Jackson aus der band La Roux bin
  • Das neue „Die Nacht“ von WDR2 und NDR2 gefällt mir deutlich besser als die alte ARD-Popnacht, die Bayern und Saarländer gingen mir da immer auf den Keks.
  • Da ich hier nun doch 1.5h dran saß wird mein Schlaf wohl doch noch kürzer werden als gedacht, es KANN nur ein Super Tag werden.. Gute Nacht!

Alles Weiß und auch sehr Kalt, Chaos in der Wüstenwelt

Das Wetter ist seit 2 Wochen recht frostig und meistens weiß, manchmal auch mehr so schmutzig grau-braun.  Ähnlich wie draußen vom Schneechaos gesprochen wird, geht es auch in meinem Leben gerade recht Chaotisch zu. V. ist seit etwas über einer Woche nun das 2. mal im Krankenhaus, anschließend wird wohl reha folgen. Nebenbei hat er sich wohl noch mehr oder minder mit seiner Freundin verkracht und noch mehr Stress, bedingt durch die Krankheit. Wirklich heilbar ist das ganze wohl auch nicht, so das aus den ganzen Träumen seinerseits erstmal ein großer Scherbenhaufen und eine Menge Arbeit geblieben ist. Für mich bedeutet dass das relativ viele Leute von mir alles mögliche Wollen was ich oft entweder nicht kann, nicht will oder auch nicht können will. Wenn man jetzt mal so drüber nachdenkt könnte es sogar sein das mein restlicher Stress darauf zurückzuführen ist. Uni und Arbeit geht nämlich auch mal etwas unter was nicht nur an dem Wetter liegt sondern auch an beschissenem Schlafrhythmus, genereller Unlust auf  fast alles(Winter Depression) und ansonsten kann man ja immer noch was anderes machen was mehr Spaß macht… Das sorgt natürlich nur für noch mehr Stress der zu noch mehr Unlust führt. Interessant ist dabei das das fast nur für Arbeit im weiteren Sinne gilt. von Partys oder ähnlichem hat mich das nicht wirklich abgehalten und oft war das auch ein ganz guter Ausgleich. So war ich Anfang des Monats bei den Fetten Broten hier Vorort, hab den Weihnachtsmarkt und danach eine Bar sowohl mit Verwandten als auch mit Freunden besucht. Ich wurde zum Essen eingeladen, habe Motherboards (und jede Menge anderes) aus Lebkuchen gebastelt, war Samstag erst auf WG-Party anschließend auf Examensfeier und danach hab ich auf einer Geburtstagsfeier dem Geburtstagskind nach dem Gratulieren noch beim Aufräumen zugesehen. Dienstag gab es Raclett und heute war ich noch im GoGo. Das GoGo war insofern gut als das ich sehr viele nette Leute getroffen habe und generell eine angenehme Gesellschaft, aber es war mir viel zu Voll ordentlich auf der Tanzfläche tanzen ging erst so ab 3 etwas besser, dafür die Musik schlechter, und auch da meinten noch einige betrunkene Idioten das sie unbedingt zu allem Scheiß über die ganze Tanzfläche pogen müssen was mir das Tanzen ordentlich vermiest hat. Ich weiß nicht ob es am Pogo lag aber irgendwie bin ich diesmal auch gar nicht in meinen „tanz-mode“ gekommen, es fehlte immer das gewisse etwas die „Trance“ die passende Stimmung oder wie auch immer man es nennen will. Deswegen war das Gogo diesmal leider nicht so gut. Das nächste was dann nach Weihnachten ansteht ist neben dem Leben-in-den-Griff-kriegen-und-lernen die Frage wo und mit wem ich Silvester verbringe, es heißt leider nicht zu unrecht die Qual der Wahl.

Abgesehen vom RL hab ich im VL dank Cata wieder meinen  Wow Konsum deutlich erhöht, dort 85 erreicht und kämpfe mich bei Zeiten durch Heroics und schlechte Witze und schlechte Gruppen. Das ist einerseits sehr nett, anderseits aus diversen Gründen (Grüppchenbildung z.b.) aber auch mal Stressig und momentan zu Zeitaufwendig, das sollte aber noch relativ einfach zu regeln sein. Dafür war ich zum Blogen wie man merkte größtenteils zu Faul obwohl es oft was erzählenswertes gab, das wird sich nun aber hoffentlich bessern.

Außerdem ist folgendes passiert war aber nicht wichtig genug ausführlicher erwähnt zu werden:

  • Ich hab mir endlich einen neuen (gebrauchten) Laptop gekauft
  • Mein Freitag neu gekauftes Fahrradlicht(vorne) ist nachdem ich es Montag erst umgetauscht habe weil es defekt war schon wieder kaputt.
  • Fahrrad fahren bei größergleich 2cm Schnee ist ziemlich uncool, Eis ist aber auch nicht besser.
  • Wenn man es schafft seinen Rhythmus richtig aus dem Tritt zu bringen ist es relativ einfach 15h (mehr oder minder) am Stück zu schlafen
  • ich überlege Heiligabend noch in die Sputte zu gehen.
  • der Abfluss unserer Badewanne ist kaputt so das wir beim Duschen den Keller befeuchten, und das Bad unter Wasser setzen

Das ganze hab ich gestern schon geschrieben, hab es aber nicht mehr geschaft zu Posten deswegen kommt es nun, besser spät als nie!

Grundregeln fürs Tanzen

  1. Wer tanzt nimmt Rücksicht auf andere
  2. Wer tanzen will sollte einigermaßen ausgeruht und gut gelaunt sein, es hilft wenn ihr die Musik die gespielt wird auch irgendwie mögt. Zu viel Alkohol ist auch nur Eingeschränkt Sinnvoll da man doch etwas Gleichgewichtsvermögen haben sollte.
  3. Keine Getränke auf der Tanzfläche, wenn man tanzt kann man nicht trinken. Wenn es doch nicht ohne geht: nie mehr als 1 Glas und das sollte so leer sein das der Inhalt nicht sofort auf dem Boden landet wenn man doch mal angestoßen wird(und das wird früher oder später passieren!)
  4. Kein Pogo, schubsen oder an den Händen-fassen-und-solange-drehen-bis-man-nach-außen-fliegt, das ist zwischendurch mal Okay aber gerade wenn die Tanzfläche Voll ist kommt das echt scheiße. Besonders wenn man es über 3 oder 4 Songs in volle macht.
  5. Wenn ihr nicht tanzen wollt steht nicht auf der Tanzfläche rum! Nur mit den Füßen im Takt wippen zählt nicht als tanzen und sieht scheiße aus, macht gefälligst Platz für Leute die tanzen wollen. Richtige Gespräche führt man auch besser neben der Tanzfläche wo es leiser ist…

Das wären dann erstmal die Grundregeln fürs Tanzen die man heute in großen Teilen so leider nicht im GoGo beachtet hat. Außerdem hatte ich den Eindruck das fast exakt dieselben Stücke wie letzte Woche gespielt wurden. Was jetzt durchaus keine Schlechten Stücke sind, aber trotzdem hätte man ja vielleicht mal etwas variieren können. Es ist ja nicht so als hätten die jeweiligen Bands nur das eine Lied. Ansonsten versuch ich mich das nächste mal mehr an Regel 2 zu halten, aber an sich wollt ich ja auch gar nicht mehr mit ins GoGo… nun ja nächstes mal bin ich besser vorbereitet, also besser Ausgeschlafen, besser Angezogen, vielleicht Rasiert und muss definitiv auch nicht so Früh wieder Weg wegen Arbeit wie heute. Ansonsten war es leider etwas zu Voll auf der Tanzfläche und die Leute schienen mir z.t. nicht ganz so, oder etwas zu motiviert zu sein. Der Schlimmste Anblick an Unlust auf tanzen waren wohl die Beiden Typen die es z.t. nicht mal Schaften im Takt zu wippen und das obwohl sie extra auf die Tanzfläche gekommen sind. Deswegen als Fazit:  letztes mal war definitiv besser. Trotzdem hatte ich meinen Spaß, und auch wieder den Eindruck den ein oder anderen tieferen Blick abbekommen zu haben. Allerdings bin ich da erstmal etwas skeptisch wie in vorletzten Beitrag erwähnt. Aber Heute war ich auch nicht wirklich in Stimmung, ich wollt eigentlich nur Tanzen und das ging halt nur eingeschränkt. So far, good night – good fight.

Berlin I – Donnerstag&Freitag: Anreise und erster Tag

Berlin also. Der Herr B. wollte eh fahren und ich wollte ja eh mal unseren neu umgezogenen Berliner den M. besuchen der L kannte auch noch Leute in Berlin also sind wir zu 3 Donnerstags erstmal schön los Richtung Berlin. Natürlich nicht wie geplant schon so um 3 Uhr (wir hatten noch eine Zimmer-besichtigung um 2) sondern erst so um Halb 4, aber scheiß drauf. Die Fahrt war dann auch recht ereignislos, mein MP3-Player konnte uns auch nicht die ganze Zeit unterhalten da der Akku schlapp machte, dafür blieb uns erspart die ganze zeit das selbe Lied zu hören was B. erst angekündigt hatte. Nennenswert war höchstens noch der Besuch bei B*****King an der Raststätte. Zuerst wollte ich ja ein Baguette/Sandwich oder ähnliches, das kostete für eine kleine Ausgabe auch gute 5 € also entschloss ich mich mein Geld stattdessen in Pommes & Onion Rings zum selben Preis anzulegen, in der Hoffnung dadurch wenigstens satter als mit dem Sandwich zu werden, wenn schon gesund Leben & satt sein nicht drin war. Das war aber auch eher ein Trugschluss, nach dem Fettigen Zeug fühlte ich mich kein bisschen gesättigt dafür hatte ich später das Gefühl Steine im Magen zu haben… zum Glück entdeckte ich dann in den Weiten des Shops noch glatt einen Apfel der für lächerliche 80Cent deutlich satter machte als der frass vorher, und ein paar Vitamine waren wohl auch noch drin. Nachdem wir dann in Berlin  wurde ich als erstes bei M abgesetzt. Eine definitiv schöne Wohngegend mit jede Menge absolut cooler Alt-Bauten, inklusive Hohen Decken, Marmor/Stuck und ähnlichem. Da ist es dann auch absolut keine Schande im „Gartenhaus“ zu wohnen 🙂 Weiter ging es bei uns an dem Abend dann aber nicht mehr, wir haben noch ein bisschen gequatscht und sind dann relativ früh ins Bett da wir am nächsten Tag recht früh raus mussten und auch beide KO waren. Ja auch Auto fahren kann anstrengend sein!

Freitag morgen hab ich mich dann auf den weg zu E. gemacht. Der wohnt ja schon länger in Berlin und wenn ich die Chance hab den zu besuchen tue ich das auch! Also mit der S-Bahn ab zum Wagenplatz. Da steht nämlich der ehemalige Haferflocken-LKW von ihm. Komplett in schwarz sehr stylisch und Definitiv ein blick Wert. Das was mich am meisten beeindruckt hat war der selbst gebastelte Ofen.  Nach ein bisschen Quatschen kamm dann doch der Hunger, besonders da E. noch nicht gefrühstückt hatte. Da ein anderer Wagenburg-bewohner uns schon nach Kartoffeln für Fischstäbchen, Spinat und Kartoffelbrei gefragt hatte, beschlossen wir uns dem Vorhaben anzuschließen und gingen erstmal einkaufen. Nach der Plünderung gab es dann ein sehr leckeres Mahl, gerade den Kartoffelbrei muss ich an dieser Stelle loben, und das ganze obwohl er mit Schalen gemacht wurde!

Da Mittlerweile auch die Herren B. und L. aufgewacht waren, beschloss ich mich denen anzuschließen. Allerdings nicht ohne mir vorher noch die Werkstatt von E. zeigen zu lassen. Sehr beeindruckend das ganze, Highlight war die Begrüßungsmaschine die ich dann auch gleich ausprobieren durfte. Ursprünglich war wohl auch noch Feuerwerk vorgesehen, das hat es aber leider auf Grund von sicherheits-bedenken nicht mehr in die Endgültige Version geschafft. Die anderen Münsteraner sowie ihre neu-Berliner Führerin habe ich dann in Kreuzberg aufgegabelt. Dort haben sie sich bei einem arabischen Imbiss, der rein Vegetarische Speisen verkauft gemütlich gemacht. Wenn man von der S-Bahn-Station runter kommt direkt gegenüber auf der Linken Seite. Hätte ich mich nicht schon voll gefressen hätte ich das nach den Schilderungen der beiden sofort nachgeholt, definitiv ein Besuch wert wenn man mal in Berlin ist. Eigentlich wollten wir danach weiter durch Kreuzberg streifen, leider fing es irrsinnig an zu Schiffen so das wir nicht weiter als bis zum Hannibal auf der anderen Seite des Station gekommen sind. Dort gab es für mich leckeren und frischenMinzetee mit Honig, der mit 2,5€ aber nicht als preiswert durchgeht. Irgendwann hat es dann doch noch aufgehört zu pissen und wir sind noch etwas weiter geschlendert, also Weit sind wir aber auch nicht mehr gekommen, denn da wir Abends raus wollten wurde es Zeit für den Heimweg.

Abends haben sich unsere Wege dann getrennt da die anderen in einen Schwul-Lesbischen Klub wollten an dem wir nicht so viel Interesse hatten. Deswegen haben M. und ich uns dann nach etwas Recherche fürs Lido entschieden. Das mir von einigen Leuten vom WWF empfohlen wurde, die es doch Tatsächlich noch geschafft haben mich zum WWF Mitglied zu überreden und das trotz meiner nicht wirklich rosigen Finanziellen Lage. Im Ausgleich gab es dann aus einem netten Gespräch einige aus geh Tipps, eben auch das Lido. Obwohl wir die nette Dame vom WWF dort leider nicht wieder getroffen haben war das keine schlechte Entscheidung. Das Lido ist ein altes umgebautes Kino mitten in Kreuzberg. Die Tanzfläche befindet sich im alten Vorführraum, hinten steht die Bar sowie eine letzte Reihe Kino-Sessel, dahinter beginnt die Tanzfläche. Das DJ-Pult ist gegenüber vom Eingang an der längeren Seite des Raums angebracht, gegenüber ist neben dem Eingang auch noch eine Art Treppe auf der man auch Sitzen kann. Außerdem kann man am Kinosaal vorbei in einen Innenhof gelangen. Hier gibt es neben einer weiteren Bar und dem Zugang zu den sauberen und mit Klo Mann versehenen Toiletten noch genug Platz für die Raucher und unter Pavillons überdacht jede Menge gemütliche Sofas, Sessel und sonstige Sitzgelegenheiten. Unglaublich gemütlich! Anfangs so gegen 11-12 Uhr haben wir uns dann auch nur da aufgehalten da die Tanzfläche quasi Komplett leer war. Nachdem wir uns ungefähr ein Stündchen gut Unterhalten haben haben wir uns dann auch auf die mittlerweile sehr volle Tanzfläche gewagt. Die Musik war sehr gut und Rockig, das Publikum war so zwischen 20-30 so das wir gut im Schnitt lagen. Da ich aber wieder recht erschöpft war haben wir uns zum bedauern von M schon um 3 auf den Rückweg gemacht. Insgesamt ist das Fazit zum Lido aber Positiv. Die Getränkepreise hätten besser sein können, ich glaube eine Cola kostete ca 2.30€ oder 2.50€ oder sowas, M.bemängelte das es als Bier Astra gab aber sowas ist ja immer Geschmackssache. Der Eintritt war mit 5€ normal für Berliner Verhältnisse.  Aufpassen muss man aber wohl noch damit wann man hingeht, den ähnlich wie im GoGo gibt es immer etwas anderes. So sollte man sich also nicht darauf verlassen das es dort Rockig ist wenn man hingeht, weswegen das Lido für uns am Samstag auch ausschied, aber darüber mehr in Teil II der hoffentlich schneller kommt als ich für I gebraucht hab.

Nerds in Gruppen

Es war mal wieder so weit, das Gildentreffen. Es war im großen und ganzen sehr schön, wenn ich es schaffe werde ich noch etwas ausführlicher berichten, solange verweise ich an dieser stelle auf Ganons  ersten Blog Post, sowie auf das Forum wo erste Fotos zu finden sind.

Das schlimmste für mich war definitiv der gestrige Tag weil es halt der Abschiedstag war und ich knappe 2,5h alleine nach Haus unterwegs war. Da hat mich doch eine recht depressive Stimmung erwischt, zum Teil ging das ganze sogar schon ins morbide . Beim Auto fahren hat man halt Zeit zum Nachdenken, allerdings hat die Stimmung fast den ganzen Restlichen Tag Angehalten. Passender Soundtrack an dieser Stelle ist Fanta 4 mit Danke sowie Madsen – Mein Herz bleibt hier. Lustigerweise hat der Herr H der sich gerade in Amerika befindet ganz ähnliche Gefühle beschrieben und das ganze als Heimweh beschrieben. An sich versteht man unter dem Begriff zwar etwas ganz anderes trotzdem ist er definitiv passend. Wenn man die quasi die ganze Zeit von Leuten umgeben ist die einem auch etwas bedeutet und dann kommt der Abschied in die Einsamkeit der Realität. Dann hat man durchaus Heimweh nach der Geborgenheit der Gruppe die man in den Vergangenen Tagen hatte.

Womit ich sonst die größten Problem hatte war denke ich der doch raue Umgangston. Der ist keine Seltenheit bei solchen Veranstaltungen und Online eigentlich sehr oft anzutreffen trotzdem denke ich hätten sich alle den ein oder anderen Spruch vermutlich sparen können, mich selbst nehm ich da nicht mal aus. Auch ich bin vermutlich mal wieder an der ein oder anderen Stelle über die Stränge geschlagen, obwohl ich mich hoffentlich gebessert habe, früher war das glaube ich deutlich extremer bei mir. Allerdings war ich diesmal auch nicht so sehr der Fokus der Aufmerksamkeit und dementsprechend auch Sprüche. Selbige Person hatte darunter dann auch zu leiden, zu mindestens war das mein Eindruck. Das Problem dürfte sein das unter der harten Schale der weiche Kern liegt., den muss man verteidigen. Dazu kommt dann noch das so etwas wie ein GT für alle beteiligten was besonderes ist. Man ist viel mit denselben Personen über längere Zeit auf begrenztem Raum, kennt diese aber nicht so wie man seine sonstige Freunde aus dem Real-Life kennt, kann sie also schwerer einschätzen fühlt sich aber oft auch nicht ganz so wohl in ihrer Umgebung. Zusätzlich ist man oft noch etwas unsicher, hat einen Ruf zu verteidigen, ist gestresst oder genervt oder hat ähnliche Gründe das alles unter der harten Schale zu verstecken oder zu verdecken. Dadurch das meistens alle irgendwie beteiligt sind schaukelt man sich dann auch noch gegenseitig hoch.

Problematisch wird es dann wenn das ganze so weit geht das sich einer verletzt fühlt. Wenn man selbst beteiligt ist glaubt man manchmal gar nicht wie schnell man jemanden verletzen kann, meist vollkommen Unbewusst zum Teil unbemerkt und  ohne böse Absicht. Dann ist es Wichtig das sich der, der Verletzt wurde sich an den der ihn Verletzt hat wendet und darauf hinweist das gerade eine Grenze überschritten wurde. Wenn man das nicht macht, macht der andere vielleicht weiter, ihm ist ja nicht Bewusst das er damit jemanden verletzt. Man selbst fühlt sich dadurch aber um so mehr verletzt, ist dementsprechend schlecht drauf und frisst vielleicht etwas in sich hinein was eine vorher gute Freundschaft auf Dauer nachhaltig schädigen kann. Der Verletzende hatte ja auch keine Möglichkeit sich zu entschuldigen. Deswegen, wenn was nicht schmeckt: Direkt bei der Person melden die einen Verletzt hat und am besten unter 4 Augen klären.

Damit mir das nicht passiert werde ich weiter versuchen Sprache, Mimik, Gestik und Verhalten zu deuten. Das ist ja etwas was eigentlich immer nützlich ist, aber deutlich schwerer als man denkt. So wurde auf Nachfrage einen Ausdruck, den ich am ehesten mit Überrascht/Fragend/Verwirrt(?) allerdings mit einer auf jeden Fall positiven Grundeinstellung gedeutet hätte, mir als „das ist wenn ich Angst vor dir habe“ beschrieben. Nicht nur in Anbetracht der Tatsache das ich den Blick relativ häufig zu sehen bekommen habe ein schlechtes Zeichen. Aber so habe ich gelernt das man sich nie zu sicher sein sollte das man das Verhalten des Gegenüber korrekt gedeutet hat. Ich werde probieren das ganze auch an anderer Stelle wie im GoGo zu beherzigen, sofern ich das nicht eh schon tue. Aber vielleicht lag ich ja auch nur diesmal so falsch? Zu mindestens manchmal hatte ich doch das richtige Gespür, es wäre wohl auch schlimm wenn nicht.  Aber das Zwischenmenschliche Verhalten ist doch noch deutlich komplizierter als ich dachte.

Ansonsten werde ich probieren meinen Rat von weiter oben im Text zu beherzigen und mir überlegen was ich von „Nein Sand, Nein“ halte. Ich bin mir noch nicht wirklich sicher ob und wie Tief mich das ganze wirklich getroffen hat. Hab ich es doch selbst durch meine Art und mein Handeln zu verantworten, geh ich den Leuten wirklich manchmal so auf den Senkel? Oder ist es vielleicht doch nur ein Spruch der etwas zu weit ging, was ja nicht ausschließt das ich am Anfang vielleicht irgendwo (vielleicht auch absichtlich)ein bestimmtes Verhalten von mir steht.  Ich bin mir noch nicht wirklich sicher was ich davon halten sollte, so Tief getroffen hat es mich nicht allerdings stimmt es auch nicht würde ich behaupten es würde mir nichts ausmachen. Mindestens eine Nacht werde ich noch drüber schlafen und dann sehen wir mal weiter. Dann komme ich hoffentlich dazu auch noch mehr zu schreiben, übers GT, Berlin und was sonst noch so alles in der Werkbank liegt.


Gegen das Heimweh hat bei mir dann übrigens Musik geholfen. Gute Musik ist immer eine gute Sache, und wenn man dazu beim Spühlen Tanzt sieht das von draußen vielleicht doof ist, das ist mir aber egal solange es doch einigermaßen gut gegen schlechte Laune wirkt. Tanz&Musik ist angesagt! Ich berichte das nächste mal ob ich nun bei jedem Down durch die Küche Tanze, oder zu mindestens schon eine Playlist mit passender Musik hab.


Update: Ich hatte noch ein Gespräch mit „dem Blick“ anscheinend war meine Einschätzung gar nicht so schlecht aber diese Verunsicherung löst in der Person Angst aus vor dem was da noch kommen könnte. Dafür hab ich das ein oder andere noch falsch aufgefasst weswegen es dann auch etwas zu viele Fotos geworden sind. Also versuchen wir uns das nächste mal zu  besser. Bleibt ja nicht aus das es immer was zu tun gibt, gerade an sich selbst 🙂

Außerdem hat Ganon Teil 2 seines Reports veröffentlicht und da ich nicht weiß ob ich noch dazu komme mehr übers Gildentreffen zu schreiben erwähne ich es hier.