Kürbis-Paprika Nudeln

Ich hab von R. beim GT ein riesigen Kürbis bekommen. Nachdem vorgestern angefangen hatte den mit Mamas Jamaikanischer-Kürbis Suppe und Kartoffel-Kürbis Pfannkuchen aus dem Buch „Das Große Buch der Vegetarischen Küche“ zu vernichten (wobei gerade mal 1/4 drauf ging x_x dafür hat Mama nun noch eine Hälfte) war heute mal was anderes dran. Spontan bin ich auf folgendes gekommen und kann es nur weiter empfehlen.

  • ~500-800g Kürbis(ich hab 1/8 Kürbis verwendet aber das dürfte, bei der Größe ungefähr dem Gewicht entsprechen)
  • 2 Paprika
  • 3 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Becher Sahne
  • Gemüsebrühe, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • 500g Nudeln

Zuerst wird der Kürbis geschält, entkernt und in kleine Würfel schneiden. Danach das ganze mit ganz wenig Wasser (der Boden des Topfes sollte gerade bedeckt sein) auf der Platte zum Kochen bringen. In der Zeit die Möhren Schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch auch schälen und klein hacken. Ungefähr jetzt kann man die Nudeln wie gewohnt (und ohne öl!) zubereiten. Sobald der Kürbis ungefähr 5-10min gekocht hat und sehr zart ist bzw. sich schon auflöst wird erst die Möhre zusammen mit etwas Öl und etwas später die Zwiebel und der Knoblauch hinzu gefügt. Nun noch die Paprika würfeln und hinzu geben. Die Sahne und die Gemüsebrühe hinzufügen, mit etwas Wasser Strecken und mit Cayenne und Pfeffer ab schmecken. Das ganze nochmal 10min auf kleiner Flamme köcheln lassen, in der Zeit die Nudeln die nun Fertig sein sollte abtropfen lassen. Sobald Nudeln und Soße Fertig sind das ganze miteinander vermengen. Guten Appetit 🙂

Das ganze kann natürlich auch noch weiter verfeinert werden, ich hatte noch ein bisschen Thymian so das ich davon noch 2 Stängel hab mit kochen lassen, nicht vergessen die wieder zu entfernen. Eine andere Alternative wäre zuerst Kürbis, Möhren und Zwiebeln etwas an zu braten. Einfach mal experimentierfreudig sein 😀

Creative Commons Lizenzvertrag
Kürbis-Paprika Nudeln steht unter einer Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany Lizenz.

Möhren-Brokkoli Reisauflauf

Ich war mal wieder kreativ und raus gekommen ist der folgende absolut unpolitische dafür aber sehr Farbenfrohe Auflauf:

Zutaten für ~4 Personen je nach Körperbau und Hunger auch weniger 🙂

  • ~500g Reis(ungekocht)
  • 1 großen Brokkoli
  • 3-6 große Möhren
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1 mittelgroße Stange Lauch
  • 2 kleine(70g) oder eine große Dose Tomatenmark
  • 1Packung Schafskäse/Feta(200g) (echter Feta besteht immer nur aus Schafs oder Ziegenmilch, nie aus Kuhmilch!)

Gemüse&Reis:

Die Möhren schälen und in Stifte oder Würfel schneiden, den Brokkoli in kleine mundgerechte Röschen zerkleinern, den „Stamm“ schälen und klein schneiden, anschließend den Brokkoli Waschen.

Nun den Reis in einem Topf mit etwas Öl oder Margarine kurz „anbraten“ sobald die Reiskörner glänzen mit der doppelten Menge Wasser auffüllen, salzen, zum Kochen bringen. Wenn der Reis kocht das ganze 2-3min Kochen lassen anschließend von der Kochplatte, zwischendurch immer wieder umrühren.

Parallel dazu in einem weiterem Topf ca. 1-1.5L Wasser zum Kochen bringen, ebenfalls Salzen. Sobald das Wasser kocht die Möhren ca 3min. Blanchieren dann haben sie noch Biss, anschließend mit einer Schöpfkelle oder ähnlichem raus fischen. In dem Möhren Wasser nun noch den Brokkoli blanchieren nach ca. 1min ist er noch biss fest. Das Wasser nicht weg gießen, das brauchen wir noch.

Nun die Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Den Lauch Putzen, das äußerste Blatt und den Stumpf entfernen, in ca. einen halben Zentimeter breite Scheiben schneiden.

Den Backofen auf 175° bei Ober/Unterhitze vorwärmen. Die Auflaufform mit Margarine einfetten. Zuerst eine Schicht Reis. Ruhig etwas stabiler das ganze ist die Grundlage. Darüber Abwechselnd Möhren, Zwiebeln, Brokkoli und Lauch verteilen. Zum Abschluss noch eine kleine „Decke“ aus dem Restlichen Reis bilden mit dem man auch gut eventuelle „Lücken“ im Gemüse auffüllen kann. Das ganze dabei relativ Locker lassen, wir wollen keine undurchlässige Schicht sondern nur etwas mehr Kohlenhydrate sowie eine schönere Optik.

Die Sauce:

Für die Sauce das Tomatenmark mit etwas Gemüsebrühe, einer Priese Zucker und ca 0.5l von dem Koch Wasser gut vermischen. Das ganze je nach Geschmack mit Cayenne, Pfeffer, Chilli und Kräutern verfeinern. Die Sauce sollte wirklich sehr flüssig sein lieber etwas mehr Wasser als etwas zuwenig. Vorsicht beim Abschmecken der Sauce, der Reis und das Gemüse nehmen noch viel Geschmack auf, deswegen gilt wie immer bei Auflauf: Die Sauce muss zu Intensiv schmecken bevor das ganze in den Ofen kommt dann ist es gerade richtig. Denkt auch daran dass das Koch-Wasser schon gesalzen ist, wenn ihr also nur verdünnen wollt aber der Geschmack gerade richtig ist nehmt Leitungswasser zum verdünnen.

Zum Schluss das ganze noch mit kleinen Feta bebröckeln und ca. 35-50min bei 175° und Ober/UnterHitze in den Ofen, wenn man zulange wartet wird die oberste Tomaten/Reis Schicht zu Trocken deswegen ab und zu Kontrollieren!

Erfahrungen vom ersten mal und Variationen:

  • Bei den Angegeben Kochzeiten ist das Gemüse noch relativ Knackig, wer das nicht mag sollte länger Blanchieren
  • Ich hab heute vermutlich ungefähr 0.4l des Kochwassers verbraucht, es hätte vermutlich sogar noch etwas mehr sein dürfen oder ich hätte die Zeit im Ofen etwas reduzieren sollen da die Tomaten/Reis Schicht z.t. etwas Trocken war und dem ganzen etwas mehr Flüssigkeit gut getan hätte.
  • Mit einem Päckchen Feta hat man eine Relativ lockere Käseschicht die aber gerade für die Komplette Form reichen sollte, wer eher auf mehr Käse steht sollte 2 Päckchen einplanen
  • Das ganze ist natürlich wie immer Vegetarisch, und dank Feta quasi auch Lactose frei, aber natürlich kann man das ganze je nach Geschmack abändern und erweitern durch mehr/anderes Gemüse, Fleisch(brrrr) oder ähnliches
  • Ich hab normalen Basmati Reis genommen, mit Paelle Reis oder ähnlichem dürfte das ganze von sich aus saftiger Sein


Das Ganze Rezept steht unter einer CC-BY-SA Weitergabe und Weiterentwicklung also explizit erwünscht!